nennt euch doch einfach strategen

By tobiastiefert

in letzter zeit fällt mir immer öfter auf, wie werbeagenturen bestehende ideen 1:1 für ihre kunden verwenden. jüngst z.b. the defender of the favicon für smart. prinzipiell sehe ich da auch kein problem. solange die idee zu dem kunden passt also z.b. den produktnutzen auf eine interessante weist transportiert (in dem fall „viel spaß auf kleinem raum“) und mit dem urheber der orginalidee zusammengearbeitet wird. so können interessante und zielführende(kurz gute) werbekampagnen entstehen.
was mich dabei aber stört ist der anspruch (genauer die frechheit) der werber sich selbst „die kreativen“ zu nennen und so von anderen branchen abheben zu wollen. diese arbeit beinhaltet natürlich kreative elemente. in erster linie ist sie aber „strategisch“. sie unterscheidet sich da z.b. nicht von der arbeit von unternehmensberatern oder marketingleitern. die arbeit eines werbers ist nicht kreativer als das was ein maschinenbauer macht. mit welcher argumentation erlaubt sich da die werbebranche sich „die kreativbranche“ zu nennen?

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